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Ersinger Frühzwetschke

Die Ersinger Frühzwetschke wurde 1896 bei der Obstausstellung in Baden-Baden erstmals gezeigt und beschrieben. Sie ist ein Zufallssämling aus Ersingen bei Pforzheim in Deutschland und wurde nach dem Fundort benannt.
Synonyme: Ahlbacher Frühzwetschke, Goldquelle, Early Blue, ...

In Österreich kennen wir sie unter ihrem oben angeführten Namen.

Die wertvolle, frühreife Zwetschke wurde ursprünglich nur für den Selbstversorgeranbau im Hausgarten empfohlen. Mittlerweile wird sie auch im Erwerbsanbau kultiviert. Wer sich für diese Sorte entscheidet, sollte wegen der unterschiedlichen folgernden Reife zwischen Mitte Juli und Anfang August öfters durchpflücken. Vollreif ist die Zwetschke nur bedingt transportfähig.

Die Hauptverwendung findet diese Frucht im Frischverzehr, als Kuchenbelag, als Marmelade oder Kompott. Auch als Schnapsbrennfrucht geeignet.

Die Früchte sind eiförmig oval, rötlich violett bis dunkelviolett und um die 40g schwer. In kühleren Lagen oder bei Überbehang oft eher fuchsrot gefärbt. Das Fruchtfleisch ist gelbgrün, mäßig fest und sehr saftig. Gut ausgereifte Früchte sind süß und angenehm würzig. Sie haben bis zu 15% Zuckergehalt.

Der Baum wächst stark mit breiter oft kugeliger Krone. Die breitovalen Blätter sind auffallend hellgrün. Die Ersinger Frühzwetschke blüht mittelfrüh und ist nur teilweise selbstfruchtbar. Das heißt sie benötigt einen Befruchtungspartner der auch zur selben Zeit blüht.

Der Ertrag ist reich, regelmäßig und früh einsetzend. Die Sorte ist scharkatolerant, neigt aber in feuchten Jahren zur Fäulnis.

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